ATP Bukarest: Schon 3 Siege – Erfolgserlebnis für Misolic

Unter anderem mit dem Finaleinzug beim ATP-75-Challenger auf Teneriffa Mitte Februar hatte er heuer schon aufgezeigt. Jetzt steht Filip Misolic zum ersten Mal seit den French Open in Paris im Mai 2024 auf der ATP-Tour wieder mal in einer zweiten Hauptfeldrunde. Der Steirer (ATP 232) meisterte zum Start der europäischen Sandplatzsaison beim ATP-250-Event in Bukarest zunächst durch ein 6:2, 2:6, 6:2 über Matteo Martineau (ATP 261) und ein 6:2, 6:2 über dessen französischen Landsmann Ugo Blanchet (ATP 165) ziemlich souverän die Qualifikation. Am Dienstag legte er im Main Draw nach und eliminierte dort in der ersten Runde den für Kasachstan startenden Russen Alexander Shevchenko (ATP 105) mit 6:3, 6:4. Damit beendete Misolic zugleich eine rot-weiß-rote Durststrecke: Denn seit dem Sieg von Lukas Neumayer gegen Sebastian Ofner beim Generali Open Kitzbühel Ende Juli 2024 hatte – abgesehen von Ofners Zweitrundeneinzug bei Olympia in Paris – kein Österreicher auf der ATP-Tour ein Hauptbewerbsmatch im Einzel gewonnen. Nun ist auch die Chance auf mehr intakt: Im Achtelfinale trifft „Miso“ auf den letzten Spieler der Setzliste, den achtgereihten Camilo Ugo Carabelli aus Argentinien (ATP 63). Im Fall eines weiteren Erfolgserlebnisses würde er unter die Top 200 der Welt zurückkehren.