3. Staatsmeistertitel für Union SKE Mauthausen
Die Herren von Union SKE Mauthausen haben sich am Sonntagnachmittag im Finale beim 1. Salzburger Tennisclub die Meisterschale der höchsten Klasse der österreichischen Mannschaftsmeisterschaft gesichert.
Die Mauthausner fixierten in der Neuauflage des letztjährigen Endspiels durch ein 5:1 über STC Raiffeisen Team Salzburg den dritten Triumph in ihrer Vereinsgeschichte nach 2020 und 2024 und revanchierten sich hiermit bei den Hausherren für die hauchdünne 4:5-Niederlage in der vergangenen Saison.
Neil Oberleitner mit Blaz Rola, Alexander Erler mit Andrew Paulson und Andreas Haider-Maurer mit Sam Weissborn bescherten ihnen bereits nach den Doppeln eine 3:0-Führung.
Oberleitner schlug in einem packenden Match Lukas Neumayer 6:3, 6:7 11:9 und da auch Matthias Ujvary gegen Gabriel Schmidt 6:2, 7:5 gewann war Mauthausen der Sieg nicht mehr zu nehmen. So brauchte es die weiteren drei Singles nicht mehr zur Entscheidungsfindung.
Hannes Pühringer (Union SKE Mauthausen): „Wir sind froh, dass es geklappt hat. Unsere Nummern eins bis vier haben gefehlt. Wir haben alles versucht, und es ist alles in unsere Richtung gelaufen – so wie’s im Vorjahr in die andere Richtung gelaufen war. Wir hatten nichts zu verlieren, Salzburg hatte wohl eher das Gefühl, gewinnen zu müssen. Von dem her sind wir locker hinein. Es hat schon im Doppel begonnen, wo wir ein 2:1 herausholen wollten. Wir haben gut aufgestellt, aber dass die Partien so laufen, hätte ich auch nicht gedacht. Das haben unsere Jungs richtig stark gespielt. So war das Momentum bei uns. Doch ich war mir noch nicht sicher, denn im Einzel war Salzburg in jeder Partie leicht zu favorisieren, in manchen sehr, aber der Druck ist schon stark zu ihnen hinübergegangen. Dann hat Matthias Ujvary heute sehr gut gespielt, Neil Oberleitner brutal gut – und dann geht’s plötzlich schnell. Salzburg muss man auch als Veranstalter gratulieren, sie haben es richtig, richtig gut gemacht. Sie hängen sich immer voll rein, denn das ist wirklich viel Arbeit. Es hat alles gepasst, es waren viele Zuschauer:innen und eine super Stimmung.“
Im Damenendspiel traf das Linz AG Team OÖ auf TC Bakl Weigelsdorf.
Für die Ladies von LINZ AG Team OÖ erwies es sich auf der Jagd nach dem 13. Titel seit 2004 als zu große Hypothek, dass die Doppelspezialistinnen Nika Radisić, Aneta Kucmová und Ekaterina Perelygina jeweils durch Turnierreisen ausfielen.
Mavie Österreicher bestritt zusätzlich ihr Comeback nach einer Verletzungspause und war auf Position zwei gegen Anika Jasková genauso chancenlos wie Alina Michalitsch gegen Ava Schüller auf drei. Und weil Lea Sabadi auf vier Petra Krejsová mit 7:5, 7:5 niederrang, stand es schnell 3:0 für Weigelsdorf. Nur kurz kam noch Spannung auf, als Kathinka von Deichmann im Spitzenspiel Radka Zelnícková 0:6 6:4 15:13 besiegen konnte. Doch Janina Toljan unterlag im Anschluss Ema Lina Picorusevic mit einem 3:6, 6:7 und somit stand die Damen aus Weigelsdorf als Meisterinnen fest und das Linz AG Team OÖ errang den Vizestaatsmeistertitel.
Barbara Haas (LINZ AG Team OÖ): „Wir waren heute natürlich mit einer geschwächten Mannschaft vor Ort, weil einige unserer Spielerinnen bei Turnieren im Einsatz sind und nicht spielen konnten. Dazu hat Mavie Österreicher ihr erstes Match gespielt, seit sie sich vor zwei Monaten die rechte Hand gebrochen hat (Österreicher ist Linkshänderin; Anmerkung), wofür wir ihr dankbar waren, denn sonst hätten wir keine fünf Spielerinnen gehabt. Wir haben uns gesagt, es muss dennoch immer alles zuerst gespielt werden. Wir haben in jedem Match alles gegeben, und auch die letzte Partie war nochmals ganz eng, aber Weigelsdorf hatte diesmal das bessere Ende. Wir haben trotzdem eine gute Saison gespielt. Die Organisation der Finals war wieder super. Ich habe mich schon im Vorhinein gefreut, dass der STC Veranstalter ist, die machen das toll. Es war ein gelungener Tag – nur nicht mit dem Resultat, das wir uns erhofft haben. Es ist eben kein Wunschkonzert.“
Hier alle Ergebnisse: Finale Herren - Finale Damen